"2011 war in vieler Hinsicht für den gesamten Energiesektor ein hartes Jahr", sagte Løseth. Er sei aber mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem, wenn man die "außergewöhnliche Ergebnisbelastung" als Folge des Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland berücksichtige. Die Stromproduktion sei um 3,3 Prozent zurückgegangen. Auch fallende Strompreise machten dem Konzern zu schaffen. Vattenfall werde sein Programm zur Kostenreduzierung weiter vorantreiben. Bis Ende 2013 sollen dadurch sechs Milliarden Kronen eingespart werden.
Im November 2011 hatte der schwedische Energieriese angekündigt, die deutsche Regierung wegen der Stilllegung seiner Atomkraftwerke in der Bundesrepublik in den USA auf Schadensersatz in Milliardenhöhe zu verklagen. Als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte die Bundesregierung im Juni neben sechs anderen AKW auch die Stilllegung der Vattenfall-Meiler Krümmel und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein verfügt.


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