Als neuer Verhandlungstermin sei der 1. Juli festgelegt worden.
Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Bernd Oleynik, betonte, damit hätten die Arbeitgeber «quasi in letzter Sekunde» eingelenkt und verschärfte Streikmaßnahmen verhindert. Von den für Mittwoch geplanten Warnstreiks wären nach Gewerkschaftsangaben rund 100 000 Fahrgäste betroffen gewesen.
In der Tarifauseinandersetzung hatten die Arbeitgeber nach ver.di-Angaben bislang bei einer Laufzeit von 26 Monaten lediglich eine Lohnerhöhung von weniger als 1,4 Prozent angeboten. Die Gewerkschaft fordert dagegen 3,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ursprünglich hatte ver.di 6,5 Prozent verlangt.
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