Nachdem das Getreide zwei bis drei Tage getrocknet ist, soll es in einer Windfege gereinigt und in der historischen Mühle im Park Sanssouci zu Schrot und Mehl gemahlen werden, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mitteilte. Mit dem Mehl werde dann Brot gebacken.
Die Pfaueninsel war nach Angaben der Stiftung einst unter König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise landwirtschaftliches Mustergut. Dort erfolgte der wechselnde Anbau von Halm-, Hack- und Blattfrucht in Drei-Felder-Wirtschaft. Auf der Insel wuchsen Roggen, Kartoffeln, Luzerne, Klee und Hafer.
Anlässlich des 200. Todestages der preußischen Königin Luise (1776-1810) widmen sich in Berlin und Brandenburg das ganze Jahr über zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen dem Leben dieser Persönlichkeit der Hohenzollern-Dynastie. Der frühe Tod der Königin und ihre kulthafte Verehrung hatten Luise zum «Medienstar» des 19. Jahrhunderts gemacht, wie es hieß. Sie sei als perfekte Mutter, die zehn Kinder gebar, als Königin und Ehefrau des späteren Königs Friedrich Wilhelm III. und als Schönheitsidol bewundert worden.
(spsg.de/LUISE2010)
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