GEPA-Handelsunternehmen trotzt der Krise: Trotz der weltweiten Finanzkrise hat sich das Handelsunternehmen GEPA im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 behaupten können. Wie das in Wuppertal ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz auf 84 Millionen Euro (2008/09: 73,2 Millionen Euro). Der GEPA-Umsatz auf Großhandelsebene nahm um 1,5 Prozent auf 54,4 Millionen Euro zu. Zum Ergebnis wurden keine Angaben gemacht.
Vergrößern GEPA-Handelsunternehmen trotzt der Krise | Bild: © ad-hoc-news
Galerie mit 2 Bildern

GEPA bietet nach eigenen Angaben ein breites Sortiment von fair gehandelten Qualitätsprodukten, die zu mehr als 70 Prozent aus Bio-Anbau stammen. Vertrieben werden die Produkte vor allem über die Weltläden und Aktionsgruppen. Gehandelt werden unter anderem Kaffeespezialitäten, Schokolade, Tee, Honig, Basmati-Reis oder das Andengetreide Quinua.

Den Angaben zufolge wurde GEPA vor 35 Jahren als ökumenisches Unternehmen von den großen Kirchen und Jugendverbänden gegründet. Vor 30 Jahren ging zudem das erste Päckchen GEPA-Nicaragua-Kaffee in einem Weltladen über den Ladentisch. Die politische Nica-Mischung habe damals zu einer der ersten großen Kampagnen der GEPA geführt, die wie die Jutetasche Zeitgeschichte geschrieben hätten, hieß es.

«In Zeiten von vielfältigen Finanzkrisen und immer mehr Anbietern von Produkten mit mehr oder minder sozialem Hintergrund hat sich der faire Handel der GEPA gut behauptet», sagte GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck. Insbesondere in Kombination mit dem ökologischen Landbau stelle der faire Handel «ein konkretes Instrument zur Armutsbekämpfung und Unterstützung kleinbäuerlicher Strukturen dar».

ddp