George Michael meldet sich zu Wort: London (dpa) - Popstar George Michael (47), nach einer Unfallfahrt unter Drogen seit Wochen im Gefängnis, hat die Nase voll. Nachdem in den britischen Boulevardmedien wochenlang Skurriles über seine Zeit hinter Gittern berichtet wurde, hat er sich am Montag selbst aus der Zelle zu Wort gemeldet.
Vergrößern George Michael meldet sich zu Wort | Bild: © dpa

«Obwohl ich über den Unsinn, den ich Tag für Tag über meine Zeit hier im Gefängnis lese, erhaben bin, halte ich es meiner Familie, meinen Freunden und Fans gegenüber für fair, auf eine gewisse Art zu reagieren, auch, wenn ich schon bald wieder zu Hause bin», heißt es in einem Statement des 47-Jährigen früheren Wham!-Stars.

Er sei im Gefängnis völlig normal behandelt worden und habe keinerlei Sonderbehandlung erhalten. «Abgesehen davon, dass mich einige der Jungs hier am Billardtisch haben gewinnen lassen», sagte er. «Glaubt mir bitte, wenn ich sage, dass es in den vergangenen drei Wochen keine Tränen gegeben hat, keine Angst und kein Mobbing.»

Medien hatten diese Behauptungen aufgestellt. Im Gegenteil, sagte Michael: Er sei vom Gefängnispersonal und von Mitgefangenen freundlich behandelt worden. Der Sänger kündigte an, er wolle die Unterstützung, die er in Form von Fanpost in der Zelle erhalten habe, in Form neuer Musik zurückzuzahlen.

George Michael war zu acht Wochen Gefängnis verurteilt worden, nachdem er mit seinem Wagen in einen Fotoladen gekracht war. Anschließend hatten die Ermittler festgestellt, dass er Cannabis genommen hatte. Weil es nicht das erste Mal war, kam Michael nicht um eine Gefängnisstrafe herum. Vermutlich wird er aber nach vier Wochen Haft auf Bewährung entlassen.