Nach derzeitigen Planungen sollen frisches Obst und Gemüse «beihilfefähig» sein, zum Beispiel Äpfel, Karotten, Kirschen, Erdbeeren - «wenn möglich aus regionaler Herkunft», wie Brunner sagte. Doch auch Bananen sollen verteilt werden. Die Umsetzung ist dem Bericht zufolge zum Start des zweiten Schulhalbjahres geplant. Details sollen in den nächsten Wochen geklärt werden.
Von den 20 Millionen Euro, die die Europäische Union für Deutschland bereitstellt, werden laut Ministerium voraussichtlich 2,36 Millionen Euro nach Bayern fließen: «Wir werden versuchen, die Kofinanzierung bereitzustellen. Die Entscheidung ist allerdings den Haushaltsverhandlungen vorbehalten.» Die bayerische Sicht, wonach eigentlich der Bund die Mittel bereitstellen müsste, habe sich nicht durchgesetzt. «Wir haben aber im Interesse der Sache der Länderfinanzierung zugestimmt», sagte Brunner. Die Bundesratsentscheidung sei ohnehin nur möglich gewesen, «weil sich Bayern in der vergangenen Woche im Vermittlungsausschuss für das Gesetz ausgesprochen hat».
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