Falls es zu starken Repressalien durch die Einsatzkräfte gegen den für kommenden Samstag angemeldeten Demonstrationsmarsch kommen sollte, werde dieser vorzeitig beendet. Die Protestierer würden sich dann ihren Weg zur Abschlusskundgebung am Marienplatz allein suchen.
Die diesjährige Kernforderung der Kriegsgegner ist der sofortige Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. «Die Sicherheitskonferenz ist eine hochkarätige Propaganda-Veranstaltung für den Afghanistan-Krieg», kritisierte Schreer.
Die Proteste gegen die 46. Münchner Sicherheitskonferenz beginnen schon am Mittwoch mit einer satirischen Jubeldemo unter dem Motto «Feed the Rich». Die Teilnehmer wollen mit Kostümen und Schildern auf die Verbindung von Krieg und Rüstungsindustrie aufmerksam machen. Für Samstag ist eine zentrale Kundgebung in der Münchner Innenstadt geplant, zu der die Organisatoren rund 5000 Teilnehmer erwarten.
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