Kitagawa führte die Unlust am PC-Kauf unter anderem auf die unsichere Wirtschaftslage in Westeuropa zurück. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika gingen die Auslieferungen besonders stark um 9,6 Prozent zurück. Der Trend wurde den Beobachtungen zufolge noch dadurch beschleunigt, dass sich viele Kunden den boomenden Smartphones und Tabletcomputern zugewendet hätten.
Die Flut in Thailand vom Oktober habe sich dagegen nur begrenzt auf das Weihnachtsgeschäft ausgewirkt, sagte der Gartner-Analyst. Die Festplatten-Produktion in der Region war in Mitleidenschaft gezogen worden. Kitagawa geht aber davon aus, dass es im laufenden Jahr zu merklichen Engpässen bei der PC-Produktion kommt.
Hewlett-Packard konnte seine Spitzenposition als größter PC-Hersteller verteidigen. Der Marktanteil lag bei 16,0 Prozent. Allerdings schrumpfte der Abstand zum Zweitplatzierten Lenovo deutlich. Bei HP war lange unklar, was mit dem PC-Geschäft passiert - bis zum Machtwort der neuen Firmenchefin Meg Whitman schien selbst ein Verkauf möglich, was die Kunden verunsicherte. Drittgrößter Hersteller ist Dell .


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