Empfehlen:
Link Newsletter Diskutieren 0 0 0
AD HOC NEWSBREAKx

Erhalten Sie tÀglich um 10.00 Uhr die wichtigsten Meldungen sowie die ersten Aktienkurse direkt von der Börse.

Weitere Informationen finden Sie hier.

AD HOC NEWSBREAK

"LOS CABOS - IN DEN G20-STAATEN WIRD DIE FORDERUNG NACH EINER REFORM DER INTERNATIONALEN ..."

G20-Staaten fordern Reform der Institutionen

Los Cabos (dpa) - In den G20-Staaten wird die Forderung nach einer Reform der internationalen Institutionen immer lauter. Mexikos PrĂ€sident Felipe CalderĂłn plĂ€dierte angesichts der gegenwĂ€rtigen Finanzkrise dafĂŒr, die internationalen Finanzinstitutionen zu stĂ€rken.

Die Staatengemeinschaft mĂŒsse durch «globales Regieren» besser auf Krisen und Konflikte reagieren, hatte die mexikanische Außenministerin Patricia Espinosa zu Beginn der Konferenz der G20-Außenminister im mexikanischen Urlaubsort Los Cabos vorgeschlagen.

Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle zog eine positive Bilanz der zweitĂ€gigen Veranstaltung, die am Montag zu Ende ging: «Das entscheidende Ergebnis unserer GesprĂ€che ist, dass man erkennen kann, dass alle Beteiligten die Notwendigkeit sehen, die internationalen Entscheidungsstrukturen zu reformieren. Das gelte insbesondere fĂŒr die Vereinten Nationen. «Wir mĂŒssen die politische Architektur unserer Zeit modernisieren.»

CalderĂłn sprach von einer «zweiten grĂŒnen Revolution», um den Hunger in der Welt zu bekĂ€mpfen, die landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen und Wirtschaftswachstum zu schaffen. Zudem mĂŒsse der Klimawandel gestoppt und mit umweltfreundlichem Wachstum weltweit Arbeit und Wohlstand erreicht werden.

Gastgeberin Espinosa hatte zu Beginn die Forderung nach einem besseren «globalen Regieren» (global governance ) formuliert. Darunter ist unter anderem zu verstehen, dass auch andere Staaten in die Entscheidungen bei der BewÀltigung von Krisen und Konflikten einbezogen werden sollen.

Die internationalen Institutionen seien oft schwerfĂ€llig und zu bĂŒrokratisch, um gut funktionieren zu können. Es gebe zwar viele internationale Organismen. «Aber die Welt hat heute keine Richtung», sagte Espinosa. Die bestehenden Institutionen seien nicht in der Lage, angemessen auf die Herausforderungen der Zeit zu reagieren.

FĂŒr Westerwelle sind Mexiko und Brasilien neue Machtzentren, die kĂŒnftig nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch an Bedeutung gewinnen wĂŒrden. Seine US-Kollegin Hillary Clinton brachte den Konflikt in Syrien in die Diskussion ein, fĂŒr deren Lösung die Staatengemeinschaft bisher noch keine gemeinsame Antwort hat.

«Wir sind ĂŒber die Ereignisse in Syrien und die Herausforderungen durch den Iran sehr besorgt», sagte sie. Die USA wĂŒrden alle diplomatischen Hebel in Bewegung setzen, um China und Russland dazu zu bringen, das Assad-Regime in Damaskus nicht weiter zu unterstĂŒtzen. Westerwelle forderte Teheran am Rande des Treffens auf, seine atomaren PlĂ€ne offenzulegen. «Die Zeit der taktischen Manöver ist vorbei.»

Es war das erste Mal, dass die Außenminister der fĂŒhrenden Industriestaaten und aufstrebenden SchwellenlĂ€nder tagten. Das Treffen diente der Vorbereitung der Konferenz der G20-Staats- und Regierungschefs im Juni ebenfalls in Los Cabos an der SĂŒdspitze der Halbinsel Baja California.

Aktien im Fokus, Video vom 22.10.2014weiterlesen ...

Der Mann mit dem Schwert: K...
Ottawa (dpa) - Normalerweise trÀgt er Schwert und Keule und selbst einige der...

Wetter: Im SĂŒdosten Schauer
Am Donnerstag ĂŒberwiegen meist die Wolken.

Kalenderblatt 2014: 23. Okt...
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt fĂŒr den 23. Oktober 2014: