Fritz-Walter-Schule belegt Rang drei bei Schulwettbewerb: Die Schule erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro
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Berlin/Kaiserslautern (ddp-rps). Die Fritz-Walter-Schule in Kaiserslautern hat bei dem bundesweiten Schulwettbewerb «Starke Schule» den dritten Platz belegt. Bei der Preisverleihung am Dienstag in Berlin lobte der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank Stiftung, Tessen von Heydebreck, die Förderschule für die Vorbereitung ihrer Schüler auf das Ausbildungs- und Berufsleben. Die Schule erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro.

Auf dem ersten Platz landete die Kooperative Gesamtschule Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen), auf dem zweiten Platz die Hauptschule Coerde in Münster (Nordrhein-Westfalen). An dem Wettbewerb hatten sich 600 Schulen beteiligt. Es wurden Preise im Gesamtwert von 220 000 Euro vergeben.

Den dritten Platz der Fritz-Walter-Schule begründete von Heydebreck damit, dass dort jeder Schüler individuell nach seiner Leistungsfähigkeit gefördert werde. Zudem profitierten die Schüler von Sozialtrainings. Vorbildlich sei auch die die Praxisorientierung. Die Mitarbeit in Schülerfirmen, etwa einer Catering- und einer Malerfirma, biete den Jugendlichen «gute Einblicke ins Berufsleben». Ab der neunten Klasse würden eigens Arbeitsklassen eingerichtet, zu deren Unterrichtsplan wöchentliche Praxistage an der Schule sowie im Arbeits- Sozialpädagogischen Zentrum Kaiserslautern gehörten.

Eine Jury mit 30 Vertretern aus Schule, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft hatte die Förderung der Berufsorientierung und die Ausbildungsfähigkeit der Schüler begutachtet. Unter anderem wurden die Vermittlungs- und Abschlussquoten erhoben. Zunächst waren für jedes Bundesland drei Preisträger gekürt worden. Aus dem Kreis der 16 Landessieger wurden die drei Bundessieger ermittelt.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung.

(ddp)