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"FRANKFURT - Für den deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag vor einem ereignisreichen Wochenende erneut bergab gegangen "

Frankfurt Eröffnung: Weitere Verluste vor spannendem Wochenende
Bild: © iStockphoto.com / 36clicks
Frankfurt Eröffnung: Weitere Verluste vor spannendem Wochenende
FRANKFURT - Für den deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag vor einem ereignisreichen Wochenende erneut bergab gegangen. "Nachdem der Dax gestern unter bedeutende Unterstützungen abgerutscht ist, wird der Abgabedruck auch heute anhalten", prophezeite Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).
der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Freitagvormittag 0,63 Prozent auf 20 514,04 Zähler und der Technologiewerte-Index TecDax fiel um 1,41 Prozent auf 1671,72 Punkte zurück. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand ein Minus von 1,33 Prozent auf 2990,59 Punkte zu Buche.

US-ARBEITSMARKT IM FOKUS - ABSATZZAHLEN BELASTEN AUTOTITEL

Am heutigen Nachmittag wird zudem der monatliche US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der von großer Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed ist. Es wird erwartet, dass in der amerikanischen Wirtschaft im November 180 000 neue Stellen geschaffen worden sind. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,9 Prozent liegen.

Bei Autoaktien sorgten negativ aufgenommene Verkaufszahlen für Kursverluste. BMW-Papiere verloren 1,74 Prozent, nachdem die Münchener am Donnerstagabend für den November einen Absatzrückgang von knapp 16 Prozent auf dem US-Markt bekannt gegeben hatten. Damit setzte sich die deutlich unterdurchschnittliche Entwicklung im Vergleich zur Konkurrenz fort, kommentierte ein Beobachter.

Das 24-prozentige Absatzplus, das Volkswagen vortags noch vor Handelsschluss berichtet hatte, half den Titeln der Wolfsburger allerdings auch nicht: Sie hatten bereits am Donnerstag nachgegeben und verloren nun weitere 1,92 Prozent. Etwas besser hielten sich Daimler mit einem marktkonformen Kursminus von 1,04 Prozent.

Software TITEL UNTER DRUCK - PROGNOSESENKUNG BELASTET SLM

Software-Titel gerieten nach einem negativ aufgenommenen Ausblick des US-Branchenvertreters Workday unter Druck: Während SAP um 2,22 Prozent absackten, büßten die Aktien der Software AG im TecDax 1,68 Prozent ein.

Die Aktien des Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor folgten mit einem Kursrutsch von 4,89 Prozent ebenfalls einer negativen Branchentendenz in den USA.

SLM Solutions büßten 4,21 Prozent ein, nachdem der Hersteller von 3D-Druckern seinen Ausblick gesenkt hatte. Nach der gescheiterten Übernahme durch den US-Konzern General Electric rechnet SLM für 2016 nun nur noch mit einem Umsatz zwischen 75 und 80 Millionen Euro - nach bislang 85 bis 90 Millionen Euro. Die Markterwartung hatte einem Börsianer zufolge eher am oberen Ende der ursprünglichen Prognose gelegen.

Auch beim Spezialmaschinenbauer Aixtron ging es deutlich bergab. Kreisen zufolge will US-Präsident Barack Obama den geplanten Kauf des Spezialmaschinenbauers durch den chinesischen Investor Grand Chip Investment (GCI) mit einem Veto blockieren. Dieses käme zwar nicht überraschend, wäre aber "der letzte Sargnagel für die Übernahme", kommentierte ein Händler. Den Chinesen zum Kauf angediente Aixtron-Titel fielen um 3,82 Prozent; die im TecDax gelisteten, regulären Aixtron-Aktien verloren 4,01 Prozent.

Compugroup-Papiere gehörten hingegen dank aufgegebener Übernahmepläne mit plus 1,06 Prozent zu den wenigen Gewinnern. Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Software-Anbieter hatte vor gut einem Monat sein Interesse am belgischen IT- und Gesundheitsunternehmen Agfa-Gevaert geäußert. Nun wurden die Gespräche für beendet erklärt.













Dazu meldet dpa.de weiter: WIEN - Österreich ist 1995 der EU beigetreten Ein Jahr zuvor hatten mehr als 66 Prozent der Österreicher dem Beitritt in einer Volksabstimmung zugestimmt . STICHWORT: Österreich und die EU - Mögliche Folgen eines Austritts. Das Land gehörte von Anfang an zu den Nettozahlern, überwies also mehr Geld nach Brüssel als es zurückbekam. Aktuell liegt die Nettozahlung bei etwa 0,85 Milliarden Euro. Deutschland zahlt im Vergleich etwa 14,3 Milliarden Euro netto nach Brüssel. Dabei hat die Wirtschaft der Alpenrepublik massiv von der Zugehörigkeit zum europäischen Binnenmarkt mit seinen Handelserleichterungen profitiert. weiterlesen ...

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Der S&P500 notiert am Rekordhoch, während der weltweite Aktienmarkt weiterlesen ...

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Nachricht von wiwo.de: Konflikt: Wirtschaft warnt Lufthansa-Piloten vor neuen Streiks weiterlesen ...

Aktien im Fokus - Dienstag, 29.11.2016 weiterlesen ...

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