Finanzkrise - GEW warnt vor Einsparungen in Schulen und Kitas
08.11.09 | 18:33 UhrDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Nein des designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) zu Einschnitten in der Bildung. «Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite», sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Sonntag in Stuttgart und betonte: «Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung mit weiterer Senkung des Klassenteilers und den Ausbau individueller Förderung.» Denn sonst werde Baden-Württemberg in wenigen Jahren der qualifizierte Nachwuchs fehlen.
Mappus hatte erst Ende der Woche bekräftigt, trotz des nötigen Sparkurses Einschnitte beispielsweise im Bildungsbereich abzulehnen.
Die GEW geht laut Moritz davon aus, dass die Bildungspolitik entscheidend die baden-württembergische Landtagswahl in 16 Monaten bestimmen wird. «Die neue Landesregierung unter Stefan Mappus wird 2010 auf dem Prüfstand stehen», sagte die Landeschefin der Bildungsgewerkschaft und fügte hinzu: «Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer werden genau beobachten, ob Zusagen eingehalten und dringend notwendige Reformen, zum Beispiel auch in der Lehrerausbildung, eingeleitet werden.»
Stuttgart (ddp-bwb)
Url zum Artikel: http://www.ad-hoc-news.de/finanzkrise-gew-warnt-vor-einsparungen-in-schulen-und--/de/Politik/20684622
drucken
versenden
Bookmark
«Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung» Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Nein des designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) zu Einschnitten in der Bildung. «Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite», sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Sonntag in Stuttgart.
«Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung» Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Nein des designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) zu Einschnitten in der Bildung. «Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite», sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Sonntag in Stuttgart.
Bildergalerie
Kurse stehen in Realtime zur Verfügung |
Kurse werden 15 Minuten verzögert angezeigt |
Kurse zum Börsenschluss
Thema des Tages
Mappus und Oettinger CDU-Fraktionschef - Mappus löCDU-Fraktionschef - Mappus löst Oettinger an Spitze der Südwest-CDU ab
Aktien
€€€€Kurs fallend




















