Ursprünglich sollte der Fernsehfilm «Hoffnung für Kummerow» laut der Produzentin Susanne Wolfram in Mecklenburg-Vorpommern gedreht werden, wo es tatsächlich gleich zwei Kummerows gibt. So kam auch die Kooperation mit dem NDR zustande. Dann fiel die Entscheidung aber für Gröben in Brandenburg, weil das für die Dreharbeiten genutzte Anwesen der Familie Naase nah an Berlin und filmerprobt ist.

Seitdem Peter Zadek in den 90er Jahren den Gasthof von Johanna Naase und ihrem Sohn Peter entdeckte, entwickelte sich der Hof aus dem 15. Jahrhundert zum «hot spot» der Berliner Filmszene: Unter anderem entstand dort «Der Sandmann» mit Götz George und die Sat.1-Serie «Allein unter Bauern» mit Christoph M. Orth.

Der Ortsname Kummerow blieb trotzdem, auch wenn der Film in Gröben und im märkischen Fresdorf entstand. «Kummerow - das spricht doch lautmalerisch für sich», sagte Wolfram während der Dreharbeiten.

ddp/chd/wsd