Enttäuscht zeigte sich Döring angesichts der Einschätzung der "Troika" der internationalen Geldgeber von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB). "Bis heute fehlt ein Signal, dass Griechenland seine Versprechen einhält", sagte der Liberale der Zeitung. Das Land müsse endlich seine Ausgaben reduzieren, Staatsbetriebe privatisieren und den Arbeitsmarkt reformieren.
Athen ringt auch an diesem Wochenende an drei Fronten ums Überleben: Ministerpräsident Lucas Papademos, selbst parteilos, muss die politischen Kräfte von seinem Sparprogramm überzeugen. Er soll bereits mit Rücktritt gedroht haben. Zudem steht der Bericht der Troika aus, von dem die Auszahlung der nächsten Kredithilfen abhängig ist.
Außerdem verhandelt Griechenland seit Wochen mit Banken und anderen privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt. Eine Einigung am Wochenende gilt zwar als unwahrscheinlich. Kommt jedoch bis Mitte März keine Gesamtlösung zustande, droht dem Krisenland die unkontrollierte Staatspleite.


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