Die Farbstoffe seien auf den Produkten mit Nummern gekennzeichnet. Dazu zählen laut Müller die sogenannten Azofarbstoffe Tartrazin (E 102), Gelborange (E110), Azorubin (E 122), Cochenillerot (E 124a), Allurarot (E129) und der Farbstoff Chinolingelb (E 104). Letzterer gelte noch zusätzlich als krebsverdächtig.
Eine EU-Lebensmittelverordnung schreibe zwar ab Juli 2010 einen Warnhinweis auf Produkten mit diesen Farbstoffen vor. Aus Sicht der Verbraucherschützer müssten Azofarbstoffe und Chinolingelb aber 'aus Lebensmitteln verbannt werden», sagte Müller. Die Farbstoffe stellten ein unnötiges Gesundheitsrisiko für Kinder dar. Als Alternativen empfiehlt sie mit Frucht- und Pflanzenkonzentraten gefärbte Produkte oder Biolebensmittel.
Erfurt (ddp-lth)


























