Dellmann betonte: «Wir wollen mehr Fahrgäste in die Züge bekommen.' Dazu müsse es den Menschen leicht gemacht werden, zum Bahnhof zu kommen. Zudem müssten attraktive Verbindungen angeboten werden. Das werde in Ludwigsfelde mit dem neuen Haltepunkt gelingen. Dort gebe es mit etwa 560 Fahrgästen werktags ein deutlich höheres Potenzial als in Genshagener Heide. Zugleich werde eine bessere Verbindung zum künftigen Großflughafen BBI in Schönefeld hergestellt.
In den Haltepunkt werden den Angaben zufolge rund 2,5 Millionen Euro investiert. Für den Bau ist ein Planfeststellungsverfahren notwendig, das die DB Station und Service AG beim Eisenbahnbundesamt beantragen wird. Für die Gestaltung des Bahnhofsumfelds mit Parkplätzen und Fahrradständern stellte Dellmann der Stadt Fördermittel von bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten in Aussicht. Der Haltepunkt selbst wird laut Dellmann mit Mitteln des Bundes finanziert.
Nach Angaben des Ministeriums belegt eine Studie, dass der Neubau des Haltepunkts gegenüber der Sanierung der bestehenden Station Genshagener Heide deutliche Vorteile hat. Im Umfeld von Struveshof lebten deutlich mehr Menschen. Zudem bringe das nahe gelegene Gewerbegebiet weitere Fahrgastpotenziale.
ddp/fis/mwa




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