Demnach habe Ex-Tennis-Star Becker für vier «publikumswirksame Auftritte» 450 000 Euro erhalten und die Formel-Eins-Legende Rosberg 250 000 Euro. Zu den Leistungen, die Rosberg bis 2011 dem Werbevertrag zufolge erbringen muss, habe sich die landeseigene Nürburgring GmbH bislang nicht geäußert, hieß es weiter.

CDU-Landtagsfraktionschef Christian Baldauf sprach laut «Bild.de» von einem «Mega-Skandal für Kurt Beck», wenn diese Zahlen zuträfen. Baldauf forderte Konsequenzen. «Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die vielen Menschen, die von 'Hartz IV' leben müssen», sagte er.

Bislang war ein Betrag von 500 000 Euro für das Engagement Beckers genannt worden. Diese Zahl hatte die «Rhein-Zeitung» unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle genannt. Dem Blatt zufolge wollte die Nürburgring GmbH die Zahl auf Anfrage nicht bestätigen. Auch zu Laufzeit und Zahl der Auftritte habe das Unternehmen keine Stellung nehmen wollen.

Hering hatte unterdessen am Donnerstag im öffentlichen Teil des Wirtschaftsausschuss bestätigt, dass die Gesamtkosten für den Erlebnis- und Freizeitpark am Nürburgring mit 300 000 Euro höher seien als geplant. Ursprünglich veranschlagt worden waren 250 000 Euro.

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