Kärcher aus Winnenden (Rems-Murr-Kreis) hatte sich mit der Klage gegen einen ehemals im Internet erhältlichen Werbeflyer des Konkurrenten Tennant gewehrt. Das US-Unternehmen behauptet darin, dass seine ec-H2O-Technologie Chemikalien bei der Reinigung überflüssig mache. Kärcher hatte das als "wettbewerbswidrige Werbung" bezeichnet. Die Darstellung entbehre einer wissenschaftlichen Grundlage.
Bei Tennant geht man davon aus, dass die Werbung gar nicht irreführend sein kann, da sie sich an Fachleute aus der Gebäudereinigung und nicht an Endverbraucher richte. Diese wüssten, dass "Scheuersaugmaschinen" nur zur ständigen Reinigung, nicht aber zur Grundreinigung geeignet seien. Darüber hinaus sei den Interessenten klar, wie sie starke, konzentrierte und Allzweckreiniger in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit einzuschätzen hätten.


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