Die neue EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann will die Studie mit dem Titel «Schön, dass Sie (wieder) da sind!» am Freitag (27. November) in Hannover vorstellen. Danach kehrt fast jeder zweite Protestant nach einem Austritt in die Kirche zurück. Besonders häufig ist dies dort der Fall, wo die Kirche eine ihrer bundesweit 140 Wiedereintrittsstellen eingerichtet hat. Sie bemühen sich um die schätzungsweise fünf Millionen ehemaligen Mitglieder, die den Kirchen in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt haben.

Ihnen wolle die EKD «eine neue, einladende Grundhaltung» entgegenbringen, betonte die hannoversche Landesbischöfin Käßmann. «Die Kirche tut gut daran, die Wiederaufnahme nicht als Vergebung einer Verfehlung gegen die Gemeinschaft zu inszenieren», heißt es in ihrem Papier, «sondern als einen neuen Schritt auf einem Weg zu feiern, auf dem alle Glaubenden unterwegs sind».

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