Koblenz/Trier (dapd-rps). Alleine in Koblenz mussten den Angaben zufolge 16 Schiffe eine Zwangspause einlegen.
Laut Sprecherin in Trier hat die Mosel derzeit eine Eisdicke von 1,5 Zentimetern, an der Staustufe Enkirch wurden bis zu zehn Zentimetern gemessen. Der Einsatz von Eisbrechern sei derzeit aber völlig sinnlos, hieß es vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Würde das Eis bei Dauerfrost gebrochen, könnten sich die neu entstandenen Schollen vor den Staustufen türmen und so ein künstliches Hochwasser auslösen.
Den Angaben zufolge könnten am Montag die Eisbrecher 'Josef Langen' und 'Wirbely' ihren Dienst antreten, weil ab dann mit wärmeren Temperaturen zu rechnen ist. Wenn die Eisbrecher ausrücken, fahren sie von der Mündung in Koblenz flussaufwärts.
Auf dem Rhein gibt es derzeit hingegen kaum Behinderungen durch Eis. Im Hafen Ludwigshafen ist ein Eisbrecher im Einsatz. Die Lahn ist komplett gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach sagte für das kommende Wochenende jedoch weiterhin Dauerfrost für ganz Rheinland-Pfalz voraus. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen minus sieben und minus drei Grad, in der Nacht zwischen minus 12 und minus 16 Grad.
dapd


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