Die Fertigungsstätte soll den Angaben zufolge in diesem Jahr in Betrieb gehen und in die bereits bestehenden deutschen Zulieferwerke in Augsburg, Bremen, Nordenham und Varel integriert werden. In einer ersten Stufe sollen in Ghimbav rund 300 Mitarbeiter beschäftigt werden. Im Endausbau wird diese Zahl laut Aerotec aufgestockt. Bis 2011 soll der Ausbau des 60 000 Quadratmeter großen Areals abgeschlossen sein.

Der Flugzeugbauer investiert etwa 45 Millionen Euro in das neue Werk in Rumänien. Dort sollen nach Angaben eines Unternehmenssprechers größtenteils Aufträge von Sublieferanten für bestehende Flugzeugprogramme gefertigt werden. Bereits 2009 war zwischen dem EADS-Konzern und der rumänischen Regierung festgelegt worden, das Aerotec und weitere Partner sowie Zulieferfirmen der Luftfahrtbranche in dem südosteuropäischen Land etwa 90 Millionen Euro investieren.

Aerotec hat 6000 Beschäftigte und erhält bis 2011 vom Mutterkonzern 500 Millionen Euro für Investitionen. Für 2009 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. In den vier bisherigen Werken entstehen vornehmlich Bauteile für die Airbus-Familie. Der Schwerpunkt liegt bei der Fertigung von Großteilen für den Rumpf, aber auch in der Zerspanung und Werkzeugherstellung.

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