Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) solle dank der höheren Zahl erwarteter Auslieferungen sowie dem Anstieg der operativen Ertragskraft auf rund 1,2 Milliarden Euro zulegen. Bislang hatte das Unternehmen mit einer Milliarde Euro gerechnet. Im vergangenen Jahr hatte das bereinigte Ebit minus 0,3 Milliarden Euro betragen. Während sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld von EADS weiter verbessert, zeige sich vor allem das institutionelle Geschäft noch immer herausfordernd, teilte das Unternehmen mit.
In den ersten sechs Monaten erzielte EADS den Angaben zufolge einen Umsatz in Höhe von 20,3 Milliarden Euro nach 20,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ebit vor Einmaleffekten - die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen - sei von 1,3 Milliarden auf 0,6 Milliarden Euro gesunken. Unter Berücksichtigung außergewöhnlicher Wechselkurseffekte sei das Ebit von 888 Millionen Euro auf 406 Millionen Euro zurückgegangen. Das Konzernergebnis sank den Angaben zufolge von 378 Millionen auf 185 Millionen Euro.
Der Anstieg des Auftragseingangs von 17,2 Milliarden auf 30,8 Milliarden Euro spiegele den Aufschwung im zivilen Luftfahrtgeschäft wider, hieß es. Der Auftragsbestand des Konzerns in Höhe von 454 Milliarden Euro stelle eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar.
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