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FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 29 August 2016 Nach einem glimpflichen August fehlt es dem DAX gegenwärtig scheinbar an Orientierung

vor 11 Minuten veröffentlicht

Börse Frankfurt-News: Entscheidungsfindung. Eine Entscheidung erwarten Charttechniker nach Rückkehr der Anleger aus der Sommerpause.

Seiner Rolle als traditionell schlechter Börsenmonat wird der August in diesem Jahr wohl nicht gerecht. Seit Monatsbeginn kommt der deutsche Aktienindex immerhin auf ein Plus von rund 2 Prozent. Am Freitag ging er mit 10.587 Punkten aus dem Handel. Zumindest den ersten Monat nach dem Einbruch hat der Markt bis jetzt gut überstanden, resümiert Franz-Georg Wenner. Positiv bewertet der Betreiber von chartanalysen-online.de die Tatsache, dass es trotz der Rally von 1.200 Punkten seit dem Juli-Tief nicht zu nennenswerten Gewinnmitnahmen kam. "Anleger, die investiert sind, rechnen offenbar mit weiter steigenden Kursen."Zum Wochenstart sind die Vorzeichen allerdings erst mal rot. Montagvormittag steht der DAX bei 10.465 Punkten knapp 1 Prozent im Minus.Aufstiegschancen im letzten QuartalCharttechnisch sieht Wenner den Optimismus berechtigt. Mit dem Anstieg über die 200-Tage-Linie sowie dem Sprung über die massive, seit Jahresbeginn bestehende Verkaufszone zwischen 10.360 bis 10.500 Punkten habe der DAX starke Signale geliefert. "Erst wenn diese Zone wieder unterschritten wird und somit ein Fehlausbruch vorliegen würde, dürfte ein erneuter Rücklauf an den 200-Tage-Durchschnitt bei derzeit 10.070 Punkten erfolgen." Behaupte der Markt hingegen das erhöhte Niveau, stelle die seit dem Rekordhoch bestehende Abwärtstrendlinie bei rund 10.720 Punkten die letzte wichtige Hürde auf der Oberseite dar. "Darüber wäre dann mit Blick auf das letzte Quartal durchaus wieder mit einem Test der 11.000er-Region zu rechnen." Kurzfristig müssten sich Anleger somit noch in Geduld üben und klare Signale abwarten. "Auch das Handelsvolumen fällt noch sehr gering aus, viele Investoren sind derzeit noch in den Ferien.""Aus rein technischer Perspektive gestaltet sich die Lage für die deutschen Standardwerte durchaus vielversprechend" stimmt Karen Szola zu. Nach dem Sprung über die massive Hürde um 10.400 Punkte von Anfang August habe der DAX weiter Boden gut gemacht und im Anschluss recht zügig den aus dem Allzeithoch resultierenden dominierenden Abwärtstrend geknackt. Gleichzeitig markierte das hiesige Aktienbarometer Mitte August bei 10.802 Zählern - wenn auch bei dünnen Umsätzen - ein Jahreshoch. Im Zuge des Aufwärtsschubs sei zudem die große Kurslücke von Anfang Januar geschlossen worden. Bislang habe diese als Barriere gewirkt.Manchmal kommt es anders als man denktMit der aktuellen Positionierung sind nach Ansicht der technischen Analystin von Euro am Sonntag und Börse Online nun eigentlich die Weichen für weitere Gewinne gestellt. So zumindest kommunizierten es viele Finanzanalysten. Auch sähen einige ihrer Kollegen ein "Golden Cross", also ein Goldenes Kreuz - ein sehr bullishes Kaufsignal - dass durch die Überschneidung der 50-Tage-Linie über den 200er-Durchschnitt kürzlich erzeugt worden sei. "Bei näherer Betrachtung sollte dieses vermeintliche Kaufsignal ohne Wirkung bleiben, da nicht alle Bedingungen dafür erfüllt sind, denn nur die 50-Tage-Linie ist ansteigend", meint Szola.Der feste Glaube an eine Fortsetzung der Rally mache sich auch bei den Absicherungen bemerkbar, wie das aktuelle Put/Call-Ratio offenbare. "Das Anlegerverhalten zeigt Sorglosigkeit! Und das ist oftmals ein Indiz dafür, dass es anders kommen könnte, als die breite Masse erwartet."Auf der Oberseite macht die technische Analystin die nächsten Kursziele um 10.800, 11.000 und 11.400 Punkte aus. "Im Hinblick auf das fallende Momentum und den Start des saisonal schlechtesten Monats des Jahres halte ich ein nachhaltiges Anstiegs-Szenario für weniger wahrscheinlich."Vorsicht ist gebotenAnlegern rät Szola auf die Reaktion an der überwundenen Abwärtstrendlinie zu achten, die um etwa 10.400 Punkten verlaufe und sich in den vergangenen Tagen als Unterstützung bewährt habe. Im positiven Fall halte diese und diene als Sprungbrett für wieder anziehende Kurse. "Versagt sie aber, wird die offene Kurslücke zwischen 10.374 und 10.403 Zähler ihre Anziehungskraft nicht verfehlen und geschlossen werden." Danach rücke ein Test der 200-Tage-Linie bei 10.064 Punkten auf den Plan. "Der Bereich um 10.100 Zählern sollte halten, wollte der DAX seine bullishen Aussichten bewahren!"Geht das schief, wird der deutsche Aktienindex nach Ansicht Szolas in die alte Seitwärtszone zwischen etwa 10.000 bzw. 9.800 und 8.900 bzw. 9.000 Zählern zurückkehren. Bereits seit Ende 2013 fungiere diese immer wieder als zuverlässiges Auffangbecken. "Das DAX-Chartbild wäre in diesem Fall wieder neutral und prädestiniert für die Fortsetzung der Bodenbildung." Innerhalb dieser Haltezone fänden sich weitere Unterstützungen bei 9.600, 9.400, 9.200 und 9.130 Punkte.DAX mit AufholbedarfRein rechnerisch hinkt der hiesige Bluechip-Index im bisherigen Jahresverlauf übrigens hinter den US-Indizes her, wie Szola feststellt. Während der DAX gerade mal in etwa auf dem Niveau vom Jahresbeginn notiere, bewegten sich S&P 500 und Dow Jones Industrial knapp unter ihren erst kürzlich eroberten neuen Allzeithochs. "Bis zum DAX-Rekord bei 12.390 Punkten aus dem April vergangenen Jahres liegt noch ein Anstieg von über 14 Prozent."Wichtige Konjunktur- und WirtschaftsdatenDienstag, 23. August3.00 Uhr. China: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (CLFP) August. Die Wirtschaftszahlen aus China waren in den vergangenen Monaten laut DekaBank nicht so schlecht, dass die Finanzmärkte darüber in neue Aufregung geraten wären. Doch der Wachstumstrend - insbesondere bei der Investitionsentwicklung - deute weiter nach unten. Auch die Industrieproduktion neige nach wie vor zur Schwäche. Während der von Caixin veröffentlichte Einkaufsmanagerindex im Juli einen Sprung nach oben gemacht habe, zeige der offizielle, von CFLP veröffentlichte Wert eine anhaltend schwache Dynamik. Die Industrieproduktion habe die Seitwärtsbewegung des CFLP-Index bestätigt, für den die DekaBank-Analysten auch im August einen kaum veränderten Wert erwarten.Freitag, 2. September14.30 Uhr. USA: Arbeitslosenquote und neu geschaffene Stellen August. Mit Blick auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht gehen die HSBC-Analysten davon aus, dass der Stellenaufbau mit rund 185.000 neuen Beschäftigungsverhältnissen seinen robusten Pfad beibehalten hat. Die Arbeitslosenquote werde damit insgesamt voraussichtlich bei 4,9 Prozent verharren. Da sich auch die durchschnittlichen Stundenlöhne im vergangenen Monat mit einem Plus von 2,6 Prozent sehen lassen könnten, erwartet die HSBC, dass der breite, aus 19 Indikatoren bestehende Labour Market Conditions Index der Notenbank seine im Juli angetretene Rückkehr in den positiven Bereich fortsetzen wird. Dennoch lasse eine Leitzinserhöhung nach Auffassung der HSBC aller Voraussicht nach noch bis Mitte nächsten Jahres auf sich warten. Dabei spielten außenwirtschaftliche Risikofaktoren und das unter Wachstumsgesichtspunkten schwache erste Halbjahr eine Rolle. Vor allem das Verarbeitende Gewerbe stehe noch auf wackeligen Beinen.Alle relevanten Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer VeröffentlichungMöchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann melden Sie sich an auf boerse-frankfurt.de/newsletter.von: Iris Merker29. August 2016Sie können sich kostenlos für unseren täglichen Newsletter per E-Mail anmelden. Registrieren Sie sich bei www.boerse-frankfurt.de/newsletterLaden Sie sich jetzt die neue Version der Börse Frankfurt-App für Android oder iOS herunter, bzw. aktualisieren Sie die Version auf Ihrem Smartphone. Die App bietet jetzt kostenlose Xetra-Preise in Realtime. Bis zu drei Titel können Sie in Ihre Watchlist aufnehmen. Außerdem: Broker-Buttons für den direkten Weg in Ihre Ordermaske, Watchlists ohne Anmeldung u.v.m.Unterstützen Sie uns bitte mit Ihrem Feedback - im App-Store oder direkt per Mail an uns.© Deutsche Börse AG(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)