Dabei handele es sich um die Gemälde «Diana und ihre Gefährtinnen», «Christus bei Maria und Martha» und «Bei der Kupplerin». Die Bilder sind in den Jahren 1653 bis 1656 entstanden.
Die bis zum 28. November gezeigte Werkschau war in dieser Zusammenstellung bereits in Den Haag zu sehen. Die Station in Dresden zeichnet sich den Angaben zufolge durch ein erweitertes Konzept aus. Den Frühwerken Vermeers (1632-1675) wurden Gemälde anderer Künstler gegenübergestellt, die ihm als Ausgangspunkt für seine «Suche nach dem eigenen Stil» dienten. Nationale und internationale Leihgaben von Künstlern wie Jacob van Loo, Jan van Bijlert, Matto Rosselli und Simon Peter sollen Einblicke in Vermeers frühe Phase seines Wirkens geben.
Die Ausstellung sei Krönung jahrzehntelanger Kooperation der Museen in Den Haag, Edingburgh und der Dresdener Gemäldegalerie, sagte Neidhardt. Dadurch sei es möglich geworden, die drei Gemälde in einer Schau zu zeigen. Ergänzt wird diese mit dem Vermeer-Bild «Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster».
Das Werk gelangte den Angaben zufolge 1742 in den Bestand der Gemäldegalerie Alte Meister und wurde seither in einem vergoldeten Rokokorahmen gezeigt. «Nach über 250 Jahren wird das Bild jetzt erstmals wieder in einem typischen holländischen Schmuckrahmen zu sehen sein», erklärte Galeriedirektor Bernhard Maaz. Außerdem hätten Professoren und Studenten der Hochschule für Bildende Künste in Dresden das Zimmer des «brieflesenden Mädchens» originalgetreu nachgebaut.
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