Die Gehaltskürzungen sind Teil einer Finanzreform zur Sanierung der kriselnden spanischen Banken, die am Freitag vom Kabinett verabschiedet wurde. Danach sollen die spanischen Geldinstitute ihre Bilanzen bis Ende Dezember um faule Immobilienkredite bereinigen. Die Reform sieht außerdem vor, dass die Banken künftig bei der Gewährung von Krediten für Immobiliengeschäfte oder Bauvorhaben erheblich strengere Maßstäbe anlegen müssen. Die Darlehen müssten mit deutlich höheren Beträgen abgesichert werden. Die Immobilienkredite sind das große Problem der spanischen Banken. Die Geldinstitute hatten während des Baubooms großzügig Darlehen gewährt. Nach dem Beginn der Krise und dem Platzen der "Immobilienblase" können viele Spanier die Kredite nicht mehr zurückzahlen. Nach Schätzungen gelten Darlehen im Gesamtwert von 175 Milliarden Euro als problematisch.
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