In den vergangenen Jahren hatte der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern eine Ausschüttung von bis zu 15 Prozent vorgenommen. Die geplante Verdoppelung der Ausschüttungsquote schränkt der Dräger-Chef aber ein: "Voraussetzung ist eine solide Eigenkapitalquote von 30 Prozent." Derzeit hat Drägerwerk eine Eigenkapitalquote von 21 Prozent. Seit dem Rückkauf der 25-prozentige Beteiligung von Siemens an ihrer Medizintechniksparte ist das Lübecker Unternehmen wieder zu einem komplett familiengeführten Unternehmen geworden. Um die Eigenkapitalquote aufzustocken, plant Dräger eine Kapitalerhöhung.

LÜBECK (dpa-AFX)