DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung: Demnach erhöht sich bei steigenden Firmengewinnen auch der sogenannte Förderbeitrag, den die AKW-Betreiber ab 2017 an den Staat zahlen müssen
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DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung Atomkompromiss könnte für Konzerne doch teurer werden - Presse Der Atomkompromiss der schwarz-gelben Koalition wird die Betreiber der 17 deutschen Kernkraftwerke wahrscheinlich teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. Das ergibt sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) und der "Financial Times Deutschland" (FTD) aus einer schriftlichen Vereinbarung der Bundesregierung mit den Konzernen, wie die Zeitungen am Donnerstag berichteten. Demnach erhöht sich bei steigenden Firmengewinnen auch der sogenannte Förderbeitrag, den die AKW-Betreiber ab 2017 an den Staat zahlen müssen. Mit dem Geld will der Bund einen Fonds zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz aufbauen. Trittin kündigt Klage der Grünen gegen Atomkompromiss an - Zeitung Neben der SPD wollen auch die Grünen gegen den Atomkompromiss der Koalition vor dem Verfassungsgericht klagen. Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin sagte der Koblenzer "Rhein-Zeitung", er gehe davon aus, dass neben den Landesregierungen von Bremen und Nordrhein-Westfalen auch die Bundestagsfraktionen der Grünen und der SPD klagen werden. S&P: Deutsche Bank stark vom Investmentbanking abhängig Die starke Abhängigkeit der Deutschen Bank vom Investmentbanking lastet auf der Bonität des Frankfurter Geldhauses, wirkt sich angesichts seiner Marktbedeutung aber nicht auf das Rating aus. Die Ratingagentur Standard & Poor's senkte jedoch das Stand-Alone Credit Profile um eine Stufe. Weil die Deutsche Bank für das deutsche und europäische Finanzsystem systemisch wichtig sei und im Falle eines Falles mit einer Unterstützung der Bundesregierung rechnen könne, bleibe es insgesamt aber beim Langfristrating "A+", heißt es in einer Mitteilung von S&P. Sal. Oppenheim rechnet mit Konsolidierung bei Vermögensverwaltern Die zunehmende Regulierung der Banken wird auch bei den Vermögensverwaltern ihre Spuren hinterlassen und die Konsolidierung beschleunigen. "Die Regulierung wird noch breiter und intensiver, das trifft auch die Vermögensverwalter", sagte Wilhelm von Haller, Vorstandsvorsitzender von Sal. Oppenheim, bei der Handelsblatt-Konferenz. Sal. Oppenheim sei zwar davon nicht betroffen, aber insgesamt werde die Zahl der Vermögensverwalter sinken, sagte er. Irland spaltet Anglo Irish Bank auf Irland spaltet die während der Finanzkrise verstaatlichte Anglo Irish Bank auf. Eine mit Kundeneinlagen arbeitende Bank werde fortgeführt, andere Unternehmensteile würden in eine "Asset Recovery Bank" ausgelagert, die dann später ganz oder teilweise verkauft werde, sagte Finanzminister Brian Lenihan. Die Teile der Bank, die mit den Kundeneinlagen weitergeführt werden, sollen vollständig dem Staat gehören. Irland will die Einlagen auch garantieren. Kredite soll diese Bank nicht vergeben, sie solle ein "sicherer Hafen" für alle Alt- und Neukunden sein, sagte der Minister. GM-Verwaltungsrat stimmt Verträgen für Opel und Vauxhall zu Der Verwaltungsrat des US-Automobilhersteller General Motors hat dem in den vergangenen Monaten für seine deutsche Tochter Opel und deren britische Schwestermarke Vauxhall ausgehandelten Vertragspaket zugestimmt. Das etwa 150 Seiten umfassende Vertragswerk, das bis 2015 die wichtigsten Themen für die Zukunft von Opel und Vauxhall regelt, könne nun in Kraft treten, teilte der Konzernbetriebsrat der Adam Opel GmbH mit. NAB scheitert erneut mit Übernahme der AXA-Asientochter Die größte Übernahme in der Geschichte der australischen Finanzbranche lässt weiter auf sich warten. Die australische Wettbewerbsbehörde ACCC sieht ihre Bedenken in der Übernahme der Asientochter des französischen Versicherers AXA durch die National Australia Bank (NAB) trotz der angebotenen Zugeständnisse noch immer nicht ausgeräumt, begründete die Behörde ihren Widerstand gegen die Transaktion. Damit könnte sich am Ende noch einmal die Tür für den australischen Vermögensverwalters AMP öffnen. DJG/cbr

(END) Dow Jones Newswires September 09, 2010 01:30 ET (05:30 GMT) Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.