DJ Mappus gegen neues Nominierungsverfahren für Bundesbankvorstände FRANKFURT (Dow Jones) Der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Stefan Mappus, hat sich gegen eine Änderung des Modus zur Auswahl von Vorständen der Deutschen Bundesbank ausgesprochen. "Ich glaube, dass die Grundidee, dass die Bundesbank sich ihre Vorstände nicht selbst aussuchen kann, richtig ist. Ich glaube, dass die Bundesbank in den vergangenen Jahren damit nicht schlecht gefahren ist", sagte Mappus am Dienstagabend in Frankfurt. Er habe manche Äußerung, die im Zusammenhang mit der Nominierung Rudolf Böhmlers gefallen seien, nicht glücklich gefunden, fügte er hinzu. In die Kritik war das Nominierungsverfahren zuletzt wegen der umstrittenen Äußerungen von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin zu Intelligenzunterschieden bei den in Deutschland lebenden Ethnien und deren genetische Determination geraten. Sarrazin war von Berlin in den Vorstand entsandt worden, Böhmler von Baden-Würtemberg. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 300, Hans.Bentzien@dowjones.com DJG/hab/apo
(END) Dow Jones Newswires September 08, 2010 06:00 ET (10:00 GMT) Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.


























