Ziel der Untersuchung ist den Angaben zufolge nicht allein eine möglichst vollständige quantitative Erhebung und Darstellung der Träger, Einrichtungen und stationären Hilfeformen. Der Anspruch sei vielmehr, die Heimerziehung jener Zeit aus der Sicht von Betroffenen und Pädagogen darzustellen. Aus der Analyse sollten zudem Erkenntnisse für die heutige Erziehungspraxis in den Heimen abgeleitet werden.
Der Bundestag hatte Anfang 2009 einen Runden Tisch eingerichtet, um mögliche Misshandlungen in Erziehungsheimen der jungen Bundesrepublik Deutschland aufzuarbeiten. Dem 21-köpfigen Gremium gehören Vertreter der Länder, der Kirchen und Betroffene an.
ddp/kvg/jgu

























