Die Arbeitgeber halten das angesichts der leeren öffentlichen Kassen für zu viel. Sie legen heute möglicherweise erstmals ein Angebot vor. In der ersten und zweiten Tarifrunde waren die Gespräche nicht weitergekommen. Daraufhin riefen die Gewerkschaften zu Warnstreiks im ganzen Bundesgebiet auf.
Für den Stillstand der Gespräche gaben sich die beiden Verhandlungspartner gegenseitig die Schuld. Die Gewerkschaften kritisierten das fehlende Arbeitgeber-Angebot. Die Arbeitgeber bemängelten wiederum, die Gewerkschaften hätten ihre Gesamtforderung nicht näher erklärt. Zuletzt bekräftigten beide Seiten jedoch ihren Einigungswillen. Sollte man aber am Verhandlungstisch nicht weiterkommen, können die Gespräche für gescheitert erklärt werden. Dann wird ein Ergebnis im Schlichtungsverfahren gesucht.
Potsdam (dpa)
























