Düsseldorf/Dortmund (ddp-nrw). Der DGB-Landesvorsitzende Guntram Schneider hat Junge-Union-Chef Philipp Mißfelder wegen dessen Äußerungen über «Hartz IV»-Empfänger scharf angegriffen. «Die Äußerung von Philipp Mißfelder ist unverschämt. Sie zeigt, wie sehr Mißfelder Arbeitslose und ´Hartz IV´- Empfänger verachtet», sagte Schneider am Freitag in Düsseldorf auf ddp-Anfrage. «Mit solch einer Haltung qualifiziert man sich vielleicht für den Stammtisch, nicht aber für eine verantwortungsvolle politische Funktion», fügte der Gewerkschafter hinzu.
Mißfelder war bereits 2003 in die Kritik geraten, weil er sich gegen künstliche Hüftgelenke für 85-Jährige «auf Kosten der Solidargemeinschaft» ausgesprochen hatte.
(ddp)


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