DGB kritisiert teuer bezahlte Billiglöhne in Frankfurt: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die hohen Steueraufwendungen für die Bezuschussung von Geringverdienern kritisiert. Allein in Frankfurt würden jährlich mehr als 2,5 Millionen Euro ausgegeben, um Geringverdienern mit Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern, teilte der DGB am Montag mit und verwies dabei auf eigene Berechnungen.
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Frankfurt/Main (dapd-hes).

Im Durchschnitt des Jahres 2010 habe es in Frankfurt fast 6.250 Haushalte gegeben, die von der Arbeit mindestens eines sozialversichert Beschäftigten nicht leben konnten. Durch den hohen Aufwand an Steuermitteln drohe eine Wettbewerbsverzehrung zwischen Unternehmen, die existenzsichernde Löhne zahlten und denjenigen, 'die sich die Armutsfalle zunutze machen', kritisierte der Frankfurter DGB-Vorsitzende Harald Fiedler.

dapd