DGB attackiert Nokia Siemens Networks: Der bayerische DGB-Chef Matthias Jena hat Nokia Siemens Networks (NSN) für dessen geplanten Stellenanbau scharf angegriffen. 'NSN betreibt aus reiner Profitgier einen verantwortungslosen und hinterhältigen Beschäftigungsabbau', sagte Jena am Mittwoch in München. 'Parallel zu den geplanten Entlassungen in Deutschland sucht NSN in Polen nach neuen, billigeren Mitarbeitern.'
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München (dapd-bay). Und mit der kompletten Schließung des Standorts München wolle das Unternehmen den Kündigungsschutz umgehen.

Jena forderte, der Mutterkonzern Siemens, der die Hälfte an NSN hält, müsse Verantwortung übernehmen. Siemens habe zusammen mit Nokia eine viel zu komplexe und undurchsichtige Struktur bei NSN installiert. 'Die Verantwortung für diese Fehler muss jetzt Siemens übernehmen, und nicht auf die Beschäftigten abwälzen.' Zudem forderte der Gewerkschafter die bayerische Regierung auf, in dieser Richtung Druck auf Siemens auszuüben.

dapd