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"NEW YORK (dpa-AFX) - Das politische Chaos in Griechenland hat den Eurokurs am Montag weiterhin unter Druck gehalten "

Devisen: Griechenland-Sorgen halten Eurokurs weiterhin unter Druck
Bild: © iStockphoto.com / Claudiad
Devisen: Griechenland-Sorgen halten Eurokurs weiterhin unter Druck
NEW YORK (dpa-AFX) - Das politische Chaos in Griechenland hat den Eurokurs am Montag weiterhin unter Druck gehalten. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte sich aber in New York leicht von ihren zwischenzeitlichen noch deutlicheren Verlusten erholen und wurde zuletzt bei 1,2851 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Geschäft noch über 1,29 US-Dollar liegend, war die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,2822 Dollar abgerutscht und hatte so den tiefsten Stand seit Mitte Januar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2863 (Freitag: 1,2944) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7774 (0,7726) Euro.

Leicht stabilisiert reagierte der Euro in New York auf die Meldung, wonach der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias zur Lösung der Führungskrise in Griechenland die Bildung einer Expertenregierung vorgeschlagen hat. Sie solle von möglichst vielen der im Parlament vertretenen Parteien unterstützt werden, sagte Sozialistenführer Evangelos Venizelos am Montag nach einem Treffen des Präsidenten mit Vorsitzenden der Konservativen, Sozialisten und der kleineren Partei Demokratische Linke (Dimar). Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Staatspräsidentschaft erfuhr, will sich Papoulias an diesem Dienstag mit den Parteichefs treffen. Scheitern diese Gespräche, dürften Neuwahlen im Juni kaum noch zu verhindern sein.

Zuvor hatte es dem Euro im Tagesverlauf sehr deutlich zugesetzt, dass sich in Griechenland weiterhin keine Regierungsbildung abzeichnete. "Die große Unsicherheit in Athen hat den Eurokurs stark belastet", sagte Ralf Umlauf, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) vor dem Vorschlag von Papoulias. Auch die Lage an den südeuropäischen Anleihemärkten hatte sich im Zuge dessen weiter verschärft. Die Niederlage der Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Nordrhein-Westfalen habe zudem in das negative Bild für den Euro gepasst, sagte Umlauf. Der Eurokurs dürfte sich seiner Einschätzung nach bald seinen Jahrestiefstkursen von knapp über 1,26 Dollar annähern.













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Dazu schreibt dpa.de: FRANKFURT - Die Kurse an den weltweiten Anleihemärkten haben am Montag weiter stark unter Druck gestanden . Deutsche Anleihen: 10-jährige Rendite klettert auf höchsten Stand seit Januar. Im Gegenzug steigen die Renditen von Staatspapieren aus Deutschland, aus allen anderen Ländern im Euroraum sowie aus den USA seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten immer weiter. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am Mittag bei bis zu knapp 0,40 Prozent und damit so hoch wie zuletzt im Januar. Zuletzt lag die Rendite bei 0,38 Prozent und damit acht Basispunkte höher als am Freitag. weiterlesen ...

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