Deutsche Jahresteuerung verharrt im Januar überraschend bei 2,1 Prozent: Vorläufig war ein Rückgang der Jahresteuerung auf 2,0 Prozent berichtet worden von 2,1 Prozent im Dezember
Vergrößern Deutsche Jahresteuerung verharrt im Januar überraschend bei 2,1 Prozent | Bild: © ad-hoc-news

DJ Deutsche Jahresteuerung verharrt im Januar überraschend bei 2,1 Prozent WIESBADEN (Dow Jones) Die deutsche Jahresteuerung ist im Januar nicht wie zunächst berichtet zurückgegangen. Die Inflationsrate verharrte wegen des anhaltenden Preisauftriebs im Energiebereich bei 2,1 Prozent, wie die Statistikbehörde Destatis auf Basis endgültiger Berechnungen mitteilte und damit den ersten Ausweis leicht nach oben korrigierte. Vorläufig war ein Rückgang der Jahresteuerung auf 2,0 Prozent berichtet worden von 2,1 Prozent im Dezember. Volkswirte hatten eine Bestätigung des ersten Ausweises erwartet. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise im Januar um 0,4 Prozent, womit Destatis die erste Veröffentlichung bestätigte. Im Dezember waren die Preise im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im Januar um 2,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat sank der Index um 0,5 Prozent. Die Schätzung vom 1. Februar wurde damit bestätigt. Die Inflationsrate war den Statistikern zufolge im Januar erneut maßgeblich durch den Preisauftrieb bei Energie bestimmt, deren Preise insgesamt um 7,2 Prozent (davon Kraftstoffe: plus 6,4 Prozent und Haushaltsenergie: plus 7,7 Prozent) über dem Vorjahresniveau lagen. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Januar lediglich bei 1,5 Prozent gelegen. Webseite: www.destatis.de

DJG/sgs (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires February 10, 2012 02:04 ET (07:04 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.