Deutsche Hilfe für Pakistan verstärkt: Die deutsche Hilfe für die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Pakistan läuft auf Hochtouren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickte am Dienstag einen zweiten Hilfsflug nach Pakistan, wie das DRK mitteilte. Ein Frachtflugzeug startete vom Berliner Flughafen Schönefeld in Richtung Pakistan.
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An Bord ist unter anderem eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 225 000 Litern am Tag. Damit sollen 15 000 Menschen täglich mit Trinkwasser versorgt werden. «Nur wenn wir schnell handeln, kann der Ausbruch von tödlichen Krankheiten verhindert werden», sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters.

Auch die Aktion Deutschland Hilft, weitet ihre Hilfe vor Ort aus. «Das Ausmaß dieser Flutkatastrophe ist unermesslich», sagte Manuela Roßbach, Geschäftsführerin der Aktion Deutschland Hilft.

Insgesamt gehen die Hilfsorganisationen nach pakistanischen Regierungsangaben von 20 Millionen Flutopfern aus. «Wir rechnen gegenwärtig mit 200 000 bis 300 000 Flutopfern, welche die Hilfe noch nicht erreicht hat», sagte Thomas Schwarz, Sprecher von Care Deutschland-Luxemburg, einer Mitgliedsorganisation des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft.

Das Bündnis von zehn deutschen Hilfsorganisationen versorgt nach eigenen Angaben im Katastrophengebiet jeden Tag 250 000 Menschen mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Zusätzlich hätten 4000 Menschen Notunterkünfte erhalten. Es würden 8000 Flutopfer täglich in mobilen Kliniken behandelt. Bisher haben die deutschen Hilfsorganisationen, die ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet haben, 16 Millionen Euro an privaten Spendengeldern erhalten. Die offizielle Zahl der Todesopfer in den Flutgebieten wird von den Vereinten Nationen mit 1497 angegeben.

ddp