Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2011 mit einem Überschuss von 158,1 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2010 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 154,9 Milliarden Euro betragen.
Die Ausfuhren in die EU-Länder stiegen um 9,9 Prozent und die Einfuhren aus diesen Ländern um 13,8 Prozent. Etwas verhaltener war die Entwicklung in der Eurozone. Hier legten die Exporte um 8,6 Prozent und die Importe aus den übrigen Euroländern um 12,9 Prozent zu. Exporte in die Staaten außerhalb der EU legten um 13,6 Prozent zu und Importe um 12,0 Prozent.
Enttäuschend war jedoch die Entwicklung im Dezember 2011. Die Ausfuhren sind überraschend deutlich gefallen. Im Monatsvergleich gingen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 4,3 Prozent zurück. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet. Die Einfuhren sanken um 3,9 Prozent, während Volkswirte hier sogar einen Anstieg um 0,8 Prozent erwartet hatten.
Im Jahresvergleich stiegen die Ausfuhren im Dezember um 5,0 Prozent. Die Einfuhren lagen um 5,4 Prozent höher als im Vorjahr.


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