Besonders im mittleren Niedersachsen, in der Lüneburger Heide und in den Ballungszentren soll es heiß werden. In Hamburg wird am Samstag mit über 33 Grad der wärmste 3. Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnung erwartet. An den Küsten soll es hingegen deutlich kühler bleiben.
Die Hamburger Asklepios Kliniken rechnen nach eigenen Angaben damit, dass ab Freitag jeder zehnte Notfall-Patient wegen hitzbedingter Beschwerden eingeliefert wird. Im Hochsommer 2009 seien in manchen Notaufnahmen bis zu 25 Prozent der Patienten wegen Hitzekrämpfen, Sonnenstich und Hitzekollaps behandelt worden. In den letzten Tagen seien bereits erste Fälle aufgetreten, teilte ein Sprecher der Asklepios Klinik St. Georg (Hamburg) am Dienstag mit.
Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme, allgemeines Unwohlsein seien Symptome für Hitzschäden, sagte Michael Ehnert, ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik St. Georg. «Viele Patienten, insbesondere ältere Menschen, trinken bei der Hitze zu wenig und sind dann regelrecht ausgetrocknet», sagte Ehnert. Durch den Flüssigkeitsmangel drohe die Gefahr einer Bewusstlosigkeit, in schweren Fällen könne es sogar zu Organversagen kommen, warnte der Notfallmediziner.
ddp


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