Mit den geplanten Probebohrungen versuchten das Wirtschaftsministerium und das Landesbergamt «einen Sachzwang zur späteren Einlagerung von Kohlendioxid» herzustellen, sagte der Fraktionsvorsitzende Axel Vogel am Freitag in Potsdam. Die Voruntersuchungen fänden jedoch auf «rechtlich brüchigem Eis» statt.
Zugleich rief Vogel zur Teilnahme an einer Demonstration der Bürgerinitiative «Contra CO2-Endlager» am 24. November (16.30 Uhr) in Wriezen auf. Der Sprecher der Initiative, Ulf Stumpe, hatte der RBB-Welle Antenne Brandenburg gesagt, das derzeitige Erkundungsverfahren beruhe auf großer Rechtsunsicherheit. Vor dem Verwaltungsgericht wolle man klären, ob die Technik sinnvoll ist und wer für Schäden haftet.
Der Energiekonzern Vattenfall will unterirdische Gesteinsformationen im Oderbruch sowie bei Beeskow auf ihre Eignung zur dauerhaften Speicherung von CO2 erkunden, das bei der Braunkohleverstromung abgespalten werden soll. Dagegen regt sich in den betroffenen Regionen Widerstand.
Potsdam/Wriezen (ddp-lbg)


























