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48 000 Schüler in Rheinland-Pfalz arbeiten für Hilfsprojekte
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In Rheinland-Pfalz haben sich am Dienstag 48 000 Schüler aus 168 Schulen an der bundesweiten Kampagne «Dein Tag für Afrika» der Aktion Tagwerk beteiligt. Bundesweit wirkten in diesem Jahr rund 200 000 Schüler von 725 Schulen an dem Projekt mit, wie die Organisatoren in Mainz mitteilten. Dabei sei in ganz Deutschland ein Erlös von geschätzten 1,2 Millionen Euro für Hilfsprojekte in verschiedenen afrikanischen Ländern erarbeitet worden.Die Jugendlichen suchen sich bei «Dein Tag für Afrika» selbst Behörden oder Unternehmen, denen sie für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Mit dem so erwirtschafteten Geld werden in Afrika beispielsweise Schulen gebaut oder Schuluniformen angeschafft.
Der Schirmherr der Aktion, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), lobte den Einsatz der Schüler: «Seit Jahren ist immer der Elan und der Schwung da, sich für Afrika zu engagieren», sagte Beck.
Auch in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei haben drei Schüler aus Mainz den ganzen Dienstag lang gearbeitet. Sie halfen den Mitarbeitern in der Pressestelle, der Protokoll-Abteilung und dem Referat für Orden und Ehrenzeichen und verdienten damit jeweils 50 Euro für die Aktion. «Es ist uns sehr wichtig, diesen Ländern zu helfen», begründete Rebecca Dehos von der Integrierten Gesamtschule Mainz-Bretzenheim ihr Engagement.
Die geschäftsführende Vorsitzende der Aktion Tagwerk, Nora Weisbrod, zeigte sich am bundesweiten Aktionstag zufrieden. «Wir möchten mit der Kampagne an den Bildungsauftrag in Deutschland anknüpfen und für das Thema Afrika sensibilisieren», sagte sie. Zugleich werde damit Hilfe geleistet, um Kindern und Jugendlichen in Afrika den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Entstanden ist das Projekt bereits im Jahr 2003 aus der Länderpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda heraus. Seitdem haben sich knapp 1,3 Millionen deutsche Schüler am Tag für Afrika beteiligt. Der Verein Aktion Tagwerk unterstützt Projekte in Ruanda, Südafrika, Sudan, Angola und Burundi.
ddp/mpt/lyh