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09.09.2009 | 08:18 Uhr
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Stelle - Sachsens Kommunen erwarten Mangel an Kita-Personal

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«Die Zahl der Bewerbungen pro ausgeschriebene Stelle geht schon jetzt zurück» Sachsens Kommunen befürchten in den kommenden Jahren einen Engpass bei Fachpersonal für Kindertagesstätten. «Die Zahl der Bewerbungen pro ausgeschriebene Stelle geht schon jetzt zurück», sagte Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) der Nachrichtenagentur ddp.
Sachsens Kommunen erwarten Mangel an Kita-Personal
Sachsens Kommunen erwarten Mangel an Kita-Personal

Allein die Landeshauptstadt benötige «in den nächsten zwei bis drei Jahren jährlich bis zu 140 Erzieher». Durch den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, den das Kinderförderungsgesetz ab 2013 festschreibt, bauen viele Städte ihre Kapazitäten zur Kinderbetreuung aus. Damit steigt auch der Bedarf an ausgebildetem Personal.

Dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag ist das Problem seit längerem bekannt. «Vor allem in Ballungsgebieten, doch auch in ländlichen Regionen wird sich der Engpass in den nächsten drei bis vier Jahren verstärken», erklärte der stellvertretende Geschäftsführer Ralf Leimkühler auf ddp-Anfrage.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht ganz Deutschland vor diesem Personalmangel. «Es trifft vor allem Großstädte mit industriellem Umfeld, wo die Geburtenraten hoch sind», sagte Sachsens GEW-Chefin Sabine Gerold der Nachrichtenagentur ddp. Gründe für den Erziehermangel seien die bislang attraktiveren Verdienstmöglichkeiten in anderen Berufen. Hinzu kämen im Osten eine hohe Teilzeitquote sowie das Dienstende vieler älterer Erzieher.

Dresden (ddp-lsc)