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Ex-Frau - Rechtsstreit um Teppichhändler geht in die zweite Instanz
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Herrmann wirft seiner Ex-Frau vor, ihn mit Psychopharmaka vergiftet zu haben
Rechtsstreit um Teppichhändler geht in die zwei...
München (ddp-bay). Der seit 17 Jahren andauernde Rechtsstreit um den Münchner Teppichhändler Eberhard Herrmann wird ab heute vor dem Oberlandesgericht München fortgesetzt. Herrmann wirft seiner Ex-Frau vor, ihn mit Psychopharmaka vergiftet zu haben, um ihn danach für geisteskrank erklären zu lassen.
Bereits im Sommer 2008 wurde in diesem Fall der Leiter der Psychiatrischen Abteilung des Uni-Klinikums München, Hans-Jürgen Möller, vom Landgericht München zu 5000 Euro Strafe verurteilt. Nach Auffassung der 9. Zivilkammer hatte Möller seine ärztliche Schweigepflicht verletzt, weil er ein psychiatrisches Gutachten über Herrmann direkt an dessen Ehefrau weitergeleitet hatte. Den Vorwurf der Existenzvernichtung durch das Gutachten hatten die Richter jedoch abgelehnt.
Gegen dieses Urteil haben sowohl Herrmann als auch Möller Berufung eingelegt. Herrmanns Anwalt, Martin Riemer, erklärte am Vorabend des Prozesses, dass sein Mandant weiterhin Schadensersatz in Höhe von 3,34 Millionen Euro fordert. Er werde den Richtern nun zwei neue Rechtsgutachten vorlegen, die seinen Anspruch untermauern.
(ddp)