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11.02.2009 | 18:05 Uhr
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Private Initiative plant Wende-Denkmal in Plauen

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Plauen (ddp-lsc) In Plauen soll ein Denkmal zur Erinnerung an die friedliche Revolution 1989 errichtet werden Dafür habe sich eine Projektgruppe aus regionalen Klubs gegründet, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Plauen (ddp-lsc). In Plauen soll ein Denkmal zur Erinnerung an die friedliche Revolution 1989 errichtet werden. Dafür habe sich eine Projektgruppe aus regionalen Klubs gegründet, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Auf diese Weise komme Plauen als Vorreiter bei den friedlichen Massendemonstrationen verdientermaßen zu seinem Denkmal, sagte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP). Die Finanzierung soll durch Spenden erfolgen. Am 25. April werde auf einem Forum mit Wende-Aktivisten die Gestaltung des Denkmals diskutiert.

Den Angaben zufolge begeht Plauen den 7. Oktober in Erinnerung an den Wende-Herbst vor 20 Jahren als städtischen Gedenktag. Plauen nimmt für sich in Anspruch, am 7. Oktober 1989 Schauplatz der ersten Massendemonstration für Demokratie und Menschenrechte in der DDR mit etwa 15 000 Teilnehmern gewesen zu sein. Oberdorfer hatte schon Ende 2007 gefordert, dass die Stadt auch auf dem in Berlin geplanten Freiheits- und Einheitsdenkmal verewigt wird. Da Plauen wesentlich kleiner und weniger bekannt als Leipzig sei, finde die Rolle der Stadt zur Wendezeit jedoch weniger Beachtung in der Öffentlichkeit, hatte er in einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten kritisiert.

ddp/cga/mwa