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Beschäftigungshoch im Maschinenbau - Russland trübt die Stimmung

vor 19 Minuten veröffentlicht

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im deutschen Maschinen- und Anlagenbau läuft es rund: Erstmals seit über 20 Jahren beschäftigt die Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft wieder mehr als eine Million Menschen. Das sagte der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Reinhold Festge, der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch). Gemessen an der Beschäftigtenzahl ist der Maschinenbau der größte Industriezweig hierzulande, vor der Auto- und der Elektroindustrie.

Dass die größtenteils mittelständischen Betriebe Mitarbeiter brauchen, ist nicht verwunderlich: Die Branche steuert auf ein Rekordjahr zu. Jedoch wackelt die Produktionsprognose von plus 3 Prozent - Grund ist das schwächelnde Russlandgeschäft. Zwar will Festge noch die VDMA-Halbjahreszahlen für die Produktion und den Auftragseingang Ende des Monats abwarten, bis er sich zur Prognose äußert. Er unterstrich jedoch frühere Aussagen, wonach der Konflikt in der Ukraine sich bereits deutlich negativ auswirkt: "Wir sehen Bremsspuren, vor allem aus Russland."

"Die Russen würden uns die Maschinen ja gern abnehmen, aber es ist nicht sicher, ob sie zum Zeitpunkt der Fertigstellung überhaupt noch nach Russland ausgeführt werden können." Russland fordere seine Unternehmen bereits dazu auf, Aufträge nicht an deutsche Unternehmen zu vergeben. Seiner Meinung ist es nicht zielführend, Kremlchef Wladimir Putin mit zu großer Härte zu begegnen. "Man muss Putin auch eine Exit-Möglichkeit geben", sagte Festge.

Um gegen die wachsende Konkurrenz aus China bestehen zu können, sollten die Maschinenbauer nach Ansicht des VDMA-Präsidenten nicht zu sehr auf technologische Nischen setzen. "Wir dürfen uns nicht in die Spitze der Technologiepyramide abdrängen lassen. Dort ist der Markt zu klein", warnte Festge. "Wenn wir das mittlere Technologiesegment nicht ausreichend bedienen, verlieren wir sukzessive Marktanteile und überlassen den Markt ganz den chinesischen Wettbewerbern."