Hannover (ddp-nrd).
- Etwa 10 bis 30 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland schnarchen im Schlaf.
- Sehr lautes und unregelmäßiges Schnarchen kann auf eine Schlafapnoe hinweisen (Apnoe = Atemstillstand).
- Die bei einer Schlafapnoe auftretenden Atempausen dauern deutlich länger als zehn Sekunden und können in einer Nacht hundertfach auftreten.
- Durch den Atemstillstand wird eine Weckreaktion in Gang gesetzt. Der Schnarcher erwacht kurz und die Atmung setzt wieder ein. Der Schlaf ist dadurch ständig unterbrochen.
- Die Betroffenen schlafen sehr schlecht und fühlen sich morgens unausgeschlafen. Häufig besteht eine extreme Tagesmüdigkeit, die Schnarcher sind unkonzentriert, vergesslich und wenig leistungsfähig. Es kann eine unkontrollierbare Einschlafneigung bestehen, so dass die Betroffenen tagsüber einfach unvermittelt einschlafen.
- Der nächtliche Sauerstoffmangel belastet das Herz-Kreislaufsystem. Das Risiko, dadurch an Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen zu erkranken oder einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, steigt.
(Quellen: AOK, Techniker Krankenkasse)
ddp/tfi/ple

























