-- Die Bockwindmühle stammt von 1840, bis 1962 war sie in Betrieb. Im Jahr 2000 musste sie dem Ausbau des Leipziger Flughafens weichen und wurde von Glesien nach Bad Düben umgesetzt, 2006 wurde die Rekonstruktion abgeschlossen

-- Die Obermühle wurde 1531 erstmals urkundlich erwähnt, Ende der 1940er Jahre wurde der Mahlbetrieb eingestellt. Seit 2002 wird sie von einem neuen Mühlrad angetrieben, für Touristen ist sie an Wochenenden geöffnet.

-- Die Stadtmühle von 1681 mahlt noch heute. Die ersten Turbinen wurden bereits 1886 eingebaut, Müllermeister Schüßler beliefert noch heute acht Bäcker aus der Region.

-- Die Bergschiffmühle war bis Mitte der 1950er Jahre auf der Mulde bei Bad Düben in Betrieb. Als schwerer Eisgang sie beschädigte, wurde sie 1967 als Museum im Burggarten auf dem Trockenen wieder aufgebaut. Nach dem Hochwasser 2002 wurde sie erneut saniert.

(Quellen: Verein Mühlenregion Nordsachsen)

ddp/lmh/fgr