DJ UPDATE: BMW steigert Absatz im März erneut deutlich (NEU: Details) Von Nico Schmidt DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones) Der weltgrößte Luxusautohersteller BMW hat seinen Absatz im März genau wie die schärfsten Wettbewerber Audi und Mercedes-Benz erneut deutlich gesteigert. Weltweit seien 141.701 Fahrzeuge verkauft worden, teilte der Münchener DAX-Konzern am Montag mit. Das entspricht einem Plus von 12,1%. Die Kernmarke BMW legte dabei um 12,7% auf 117.696 verkaufte Wagen zu, der Stadtflitzer Mini wurde 23.880 Mal verkauft (+9,1%). Im Auftaktquartal 2010 brachten die Bayern damit 315.614 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce in aller Welt an die Kundschaft (+13,8%). Die Kernmarke verkaufte sich 265.809 Mal (+13,8%), der Mini 49.526 Mal (+13,6%). Neben der krisenbedingt schwachen Entwicklung im Vorjahr war für den deutlichen Zuwachs vor allem der boomende chinesische Fahrzeugmarkt verantwortlich. Im Reich der Mitte verkaufte BMW in den ersten drei Monaten des Jahres fast 35.000 Wagen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch im Vorjahr. Neue Quartalsbestwerte erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben dabei nicht nur in den aufstrebenden BRIC-Staaten Brasilien (1.658/+131,2%), Russland (4.668/+11,6%), Indien (1.314/+32,5%) und China (34.179/+106,1%), sondern auch in Österreich (3.589/+23,1%), Südkorea (3.517/+65,8%) und Malaysia (967/+14,0%) sowie in den Märkten Lateinamerikas (4.173/+71,0%) und im mittleren Osten (3.908/+13,1%). "Wir sind auf fast allen Automobilmärkten wieder auf Wachstumskurs. Mit einem Absatzzuwachs von 13,8% haben wir ein gutes erstes Quartal hinter uns", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Zum Absatzplus trugen bei der Marke BMW modellseitig erneut die großen Modellreihen wie die 7er-Reihe mit 14.245 (+54,1%) und die Modelle X5 und X6 mit insgesamt 33.723 (+9,5%) Auslieferungen bei. Der Branchenprimus ist der letzte der drei großen deutschen Premiumhersteller, der über die Absatzentwicklung im ersten Quartal berichtet. Die Volkswagen-Tochter Audi verkaufte 264.100 Premiumautos - ein Plus von 25,9% - und verdrängte damit Mercedes-Benz vom zweiten Platz. Die Luxus-Tochter der Daimler AG setzte zwischen Januar und März 248.500 Wagen der Marke mit dem Stern ab. Das waren 15% mehr als im Jahr zuvor. Inklusive des Stadtflitzers smart wurden 271.200 Autos an die Kundschaft gebracht. Das entspricht einem Zuwachs von gut einem Zehntel. Für das Gesamtjahr rechnet BMW weiterhin mit einem Absatzwachstum im einstelligen Prozentbereich auf mehr als 1,3 Mio Autos. Im Krisenjahr 2009 hatten die Münchener insgesamt rund 1,29 Mio Fahrzeuge verkauft. Angesichts der Wirtschaftskrise waren die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr um rund ein Zehntel geschrumpft. Vertriebsvorstand Robertson erklärte, der Auftragseingang für den neu eingeführten X1 und die 5er-Limousine entwickele sich sehr positiv und liege deutlich über den Erwartungen. Auch die Marktresonanz auf den neuen 5er-GT sei erfreulich. Für das zweite Quartal sei daher mit höheren Verkaufszahlen zu rechnen als noch im Vorjahr. Von weiteren neuen Modellen wie dem Mini-Geländewagen Countryman und dem 5er-Touring erhofft sich der Manager zusätzlichen Rückenwind. "Daher ist vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit einer zusätzlichen Absatzbelebung zu rechnen", so Robertson. Auch das überarbeitete 3er-Coupé sowie das Cabrio sollen für weitere Impulse sorgen. Webseite: www.bmw.com

-Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 114, nico.schmidt@dowjones.com

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