BMW setzte zwischen Januar und März weltweit insgesamt rund 315.600 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, wie der Konzern am Montag in München mitteilte. Das ist ein Plus von 13,8 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Im ersten Viertel des vergangenen Jahres waren die Absatzzahlen der Münchner allerdings um mehr als 21 Prozent eingebrochen, nachdem BMW in den ersten drei Monaten 2008 noch rund 352.000 Autos verkauft hatte. Das aktuelle Plus ging auf das Konto aller Konzernmarken, wie BMW mitteilte.

Die Kernmarken BMW und Mini legten jeweils um rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Luxusmarke Rolls-Royce erholte sich mit einem Zuwachs von 60 Prozent auf 279 verkaufte Exemplare von den Rückgängen des Krisenjahres. BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson bekräftigte das Ziel, in diesem Jahr im "soliden einstelligen Prozentbereich" zulegen und mehr als 1,3 Millionen Autos verkaufen zu wollen. Das Unternehmen sei weltweit wieder auf Wachstumskurs.

Die Rivalen von Audi verbuchten in den ersten drei Monaten das beste Quartal der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferungen stiegen um mehr als ein Viertel auf rund 264.100 Autos. Im Gesamtjahr will Audi wie 2008 erneut mehr als eine Million Fahrzeuge weltweit verkaufen. Wachstumstreiber waren im März sowie im gesamten ersten Quartal erneut Asien und vor allem der chinesische Markt.

Auch Daimler hatte im ersten Quartal deutlich mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Mit 271.200 Fahrzeugen der Marken Mercedes- Benz, smart, AMG und Maybach legte der Absatz um knapp elf Prozent zu. Im Vorjahr war der Absatz allerdings um rund 23 Prozent eingebrochen. Die Kernmarke Mercedes-Benz legte in diesem Jahr zwischen Januar und März um 15 Prozent zu und profitierte vor allem von der wachsenden Nachfrage in China und den USA.

München [Daimler AG]: 70546 Stuttgart/sbr dct/DP/tw

MÜNCHEN (dpa-AFX)