Ziel des Konzerns, der sich als weltweite Nummer eins bei der Entwicklung von Windparks auf hoher See sieht, ist es, die Stromproduktion aus alternativen Quellen bis 2040 von 15 auf 85 Prozent zu steigern. "Gleichzeitig wollen wir unseren Gewinn bis 2015 verdoppeln, als grün und profitabel zugleich sein. Es sieht so aus, als könnten wir beides schaffen", sagte Eldrup. Auch wenn die Offshore-Technik bisher noch nicht wettbewerbsfähig sei, werde sich die installierte Leistung bis 2020 in Europa von heute zwischen drei und vier Gigawatt (GW) auf dann 37 GW verzehnfachen.
Die Investitionssumme für diesen Ausbau schätzt der Manager auf 120 Milliarden Euro. Der Ausbau des Stromnetzes ist darin noch nicht eingerechnet. Probleme bereitet bisher der Netzanschluss, etwa bei dem Windpark Borkum II mit 300 Megwatt (MW). Der Netzbetreiber Tennet hinkt laut Eldrup hinter dem Zeitplan her. Es mache keinen Sinn, einen Windpark ohne Anschluss zu bauen, erklärt er die Verzögerungen bei Dong. "Ob sich an der Situation noch in diesem Jahr etwas ändert, lässt sich schwer absehen."


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