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Schneller Cloud-Umbau belastet bei SAP Gewinnausblick - Aktie fällt

vor 21 Minuten veröffentlicht

(neu: Zitate Finanzchef Luka Mucic, Aktienkurs, Details, Einordnung.)

WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarekonzern SAP eilt weiter mit schnellen Schritten in die Cloud und will sich dabei auch nicht von schwächeren Gewinnaussichten bremsen lassen. Das noch junge Geschäft mit Mietsoftware über das Internet trägt mittlerweile das Wachstum bei den Walldorfern. Der Schönheitsfehler: Weil immer mehr Kunden das Abo-Modell wählen, entfallen die großen Einmalzahlungen für herkömmlich installierte Software, Investitionen in Rechenzentren kommen hinzu. Das Management um Vorstandschef Bill McDermott rechnet nun aus dem operativen Geschäft mit rund 200 Millionen Euro weniger Gewinn, wie das Dax-Unternehmen am Montag mitteilte.

Am Markt sorgte das für Enttäuschung, die Aktie fiel bis zum Mittag am Dax-Ende um mehr als vier Prozent. Vor Zinsen und Steuern sowie um Sondereffekte und Währungsschwankungen bereinigt soll der Gewinn am Jahresende nun zwischen 5,6 und 5,8 Milliarden Euro betragen. Einige am Markt hatten bereits niedrigere Ziele erwartet. Aber das half genauso wenig wie ein überraschend hoher bereinigter Cloud-Umsatz im dritten Quartal von 278 Millionen Euro. Auch der Anstieg des Nettogewinns um ein Sechstel auf 881 Millionen Euro hellte die Stimmung der Anleger kaum auf.

HÄNDLER UND ANALYSTEN: ABSEITS DES EBIT-AUSBLICKS SOLIDE ZAHLEN

Allgemein schätzten Experten den Zwischenbericht aber verhalten positiv ein. Denn eigentlich gibt die Entwicklung des Gesamtkonzerns dem Vorstand Raum für den Umbau hin zum Cloud-Anbieter. Der Umsatz zog im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 4,25 Milliarden Euro an, die bereinigten Produkterlöse (SSRS) stiegen um 7 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs um 5 Prozent. Beim Cloudgeschäft hob der Vorstand erneut in den Ausblick, mit 1,04 bis 1,07 Milliarden Euro Umsatz soll es jetzt etwas mehr werden. Der geplante 8,3 Milliarden US-Dollar teure Zukauf des US-Reisekostenspezialisten Concur ist darin noch nicht enthalten. "In der Vergangenheit haben wir bei Cloud-Zukäufen das Wachstum gesteigert. Das ist auch bei Concur unser Anspruch", sagte Finanzchef Luka Mucic am Montag.

Mucic rechnet damit, dass sich die starke Cloud-Nachfrage künftig auch in den anderen Kennzahlen niederschlägt: "Der Auftragseingang in der Cloud macht im Moment schon mehr als ein Drittel des Neugeschäfts mit Softwarelizenzen aus. Das zeigt das zukünftige Potenzial bei Umsatz und Ergebnis." Analyst Thomas Becker von der Commerzbank sieht zwar das Wachstum bei SAP intakt, für ihn hängt aber nun etwas Unsicherheit über dem Schlussquartal - in der IT-Industrie das wichtigste Jahresviertel. SAP scheine sich besser zu entwickeln als der Wettbewerb, urteilte Harald Schnitzer von der DZ Bank. Darauf legte auch Mucic Wert: "Bei unseren Wettbewerbern ist immer die Rede davon, ob sie ihre Verluste noch ausweiten - wir steigern unseren Gewinn."

RENNEN UM DIE BESTEN PLÄTZE IN DER CLOUD

Konzernchef McDermott ließ keinen Zweifel daran, dass es ihm ernst ist mit dem Umbau des Geschäftsmodells. Konkurrenten wie der Vertriebsspezialist Salesforce und der Personaldienstleister Workday sind schnell und wendig. Sie setzen den Weltmarktführer von Unternehmenssoftware auch mit Kooperationen zunehmend unter Druck. Unter anderem deswegen legt SAP für Concur viel Geld auf den Tisch. SAP ist nach Ansicht von Mucic in der Lage, das Cloudgeschäft auf der Basis der vorhanden Geschäfte auszubauen, ohne das Rad jedes Mal neu erfinden zu müssen. "Wir brauchen nicht wie unsere reinen Cloud-Wettbewerber in jedem neuen Markt eine neue Vertriebsmannschaft aufzustellen."

Der Umbau ist nicht immer bequem, einige der weltweit zuletzt fast 69 000 Stellen fallen weg, die Mitarbeiter sollen neue Aufgaben bekommen. Regional trumpfte der Anbieter in Asien auf, wo es zuletzt oft schwächer lief. "In Lateinamerika hatten wir im dritten Quartal Schwierigkeiten, insbesondere wegen der Unsicherheit rund um die Präsidentschaftswahlen in Brasilien. In den USA dagegen hatten wir eine sehr starke Geschäftsentwicklung", sagte Mucic. Die Kundenbeziehungen in Russland seien belastbar, dennoch habe es leichte Einbußen im Neugeschäft gegeben.

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